Fritz Pleitgen übergibt den Günter-Eich-Preis 2011

Der von der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig ausgeschriebene und mit 10.000 Euro dotierte Preis würdigt das Lebenswerk von Autoren, die das Genre Hörspiel ideenreich und stetig erweitert haben. "Über mehr als vier Jahrzehnte haben die von Hubert Wiedfeld entwickelten Stoffe und Formideen das deutschsprachige Hörspiel positiv beeinflusst und fortentwickelt", begründet die Jury die Wahl des Preisträgers, "seine Hörspiele spiegeln die deutsche Zeitgeschichte - im Großen wie im Detail - , wie es selten bei einem Hörspielautor zu beobachten ist."

Den Preis erhält Hubert Wiedfeld am 27. Januar im Rahmen der von MDR FIGARO unterstützten "Radiowerkstatt Hörspiel", zu der Nachwuchsautoren in Leipzig zusammenkommen, um von den Meistern des Genres zu lernen.

Der Günter-Eich-Preis wird im Wechsel mit dem Axel-Eggebrecht-Preis seit 2007 alle zwei Jahre vergeben. Er erinnert an einen der bedeutendsten deutschen Hörspielautoren und Lyriker, der einige wichtige Jahre seines Lebens in Leipzig verbrachte. Preisträger waren bisher Alfred Behrens (Deutschland, 2007) und Eberhard Petschinka (Österreich, 2009).

In diesem Jahr waren zwölf Autorinnen und Autoren für den Günter-Eich-Preis nominiert. Zur Jury gehörten die Hörspielkritikerin Eva Maria Lenz, die Leipziger Journalistin Linde Rotta, der Chefredakteur der "Thüringer Allgemeinen" Paul-Josef Raue sowie der frühere Leiter der Abteilung Literatur und Hörspiel beim Österreichischen Rundfunk Konrad Zobel. Als Vorsitzender der Jury fungierte Christoph Buggert, bis 2002 Hörspielleiter des Hessischen Rundfunks.

Weitere Informationen unter www.mdr-figaro.de

Quelle: MDR

Monika Röth (monika)
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