Neuerscheinung: Polen hören mit Rolf Becker aus dem Silberfuchs-Verlag

Der polnische Staat ist über 1000 Jahre alt. Im 16. Jahrhundert war Polen eines der mächtigsten Länder Europas. In diesem Jahr steht Polen aus vielerlei Gründen im Fokus: Nicht nur in Polen wird das Chopin-Jahr mit vielen Konzerten und Veranstaltungen begangen - anlässlich des 200. Geburtstages des Komponisten Frédéric Chopin. Auch das Schleswig-Holstein Musik Festival widmet sich vom 10.7.-29.8.2010 dem Länderschwerpunkt Polen.

Der Silberfuchs-Verlag begleitet diese Ereignisse mit einem neuen Hörbuch "Polen hören" in der Sachhörbuchreihe "Länder hören - Kulturen entdecken", die mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet wurde. Die Autorin Barbara Barberon-Zimmermann lädt ein zu einer klingenden Reise durch die polnische Kulturgeschichte von Mythen bis in die Gegenwart - mit zahlreichen Musikbeispielen.

Geleitwort und Schirmherrschaft übernahm der polnische Historiker, Publizist und Politiker Wladyslaw Bartoszewski, Staatssekretär und Beauftragter des polnischen Ministerpräsidenten für Internationalen Dialog

Zum Inhalt des Hörbuchs:

Polen - Land im Herzen Europas, unverwechselbarer Ort toleranten und demokratisch gesinnten Denkens: Schon früh bringt die einst führende Großmacht des Mittelalters und der frühen Neuzeit Geistesgrößen wie Nikolaus Kopernikus hervor und formuliert als erste in Europa eine moderne Verfassung. Doch zerrieben zwischen den Machtinteressen der Nachbarländer, verschwindet es schließlich von der politischen Landkarte. Über Jahrhunderte kämpfen polnische Künstler um den Erhalt ihrer kulturellen Identität - bis zur Befreiung des Landes als souveräner Staat.

Die Autorin Barbara Barberon-Zimmermann sucht Orte der kollektiven Erinnerung auf, deren kultureller Reichtum Spiegelbild der wechselreichen Geschichte um Selbstbehauptung ist. Der Schauspieler Rolf Becker erzählt von musikalischen Wunderkindern wie Fryderyk Chopin, erkundet Meister der polnischen Dichtkunst wie Jan Kochanowski und Adam Mickiewicz, die bildnerischen Spuren galizischer Künstler und futuristischen Visionen Stanislaw Lems. Er blickt hinter die Kulissen des Dramatikers Stanislaw Wyspianski und in das Labor Maria Sklodowska-Curies, folgt Filmkünstlern wie Andrzej Wajda und Jazzmusikern wie Krzysztof Komeda, die ihre Heimat verließen, um sie in der Ferne wiederzufinden. Die Reichtümer der polnischen Kulturgeschichte fügen sich zum Portrait eines Landes, dessen einzigartiges Erbe für Europa die lebendige Brücke zwischen einer ehrwürdigen Vergangenheit und einer ungewissen Zukunft schlägt: die Tradition, Geschichte anders zu denken und immer neu zu gestalten.

Quelle: Silberfuchs-Verlag - Hören und Wissen

Monika Röth (monika)
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