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26.04.2008

Zwischenstand LITERA 08

Gleich vorweg: einen Tag läuft die LITERA noch, die erste internationale Buchmesse Österreichs nach dem Vorbild von Frankfurt und Leipzig. Und wer noch den Anfahrtsweg am Sonntag schafft, sollte diese Gelegenheit nutzen und ins Linzer Designcenter am Europaplatz kommen.

Speziell Hörbuchfreunde haben noch bei keiner österreichischen Veranstaltung ein derartiges Hörbuchangebot präsentiert bekommen und die Auswahl der Autoren an den Ständen und den Lesungen lässt nicht zu wünschen übrig: heute Samstag alleine Robert Schneider (Schlafes Bruder) und Michael Köhlmeier, gestern Freitag unter anderem Kurt Palm und der Schweizer Kabarettist Emil und am Eröffnungstag Peter Turrini.

Für Hörbuchfreunde gibt es in Halle 3 einen eigenen Gemeinschaftsstand auf dem einzelne Hörbuchverlage durch einzelne Regalwände vertreten sind, der Schweizer Literaturexperte Hörkultur, der deutsche Verlag Radioropa und die österreichische Polyglobe Music sind mit einem eigenem Stand vertreten. Aber auch abseits der Hörbuchstände sind bei einigen österreichischen Verlagen Hörbücher zu entdecken - beispielsweise beim Linzer Freya Verlag. Hörverlag, Random House Audio und DAV glänzen leider durch Abwesenheit, was teilweise durch die Messebuchhandlung abgefedert wird, die zumindest den Hörverlag im Sortiment führt. Die beiden letzteren fehlen dafür leider in der Präsentation völlig.

Was übrigens für Hörbuchfreunde noch ein Anreiz sein sollte am Sonntag noch vorbeizuschauen: da an allen Tagen verkauft werden durfte, werden an allen Ständen schöne Messerabatte gegeben. Schnäppchen - sowohl im Buch, als auch im Hörbuchbereich - sind also sehr wahrscheinlich.

Leider ist gerade die Anzahl der Besucher das größte Problem der ansonsten vorbildlichen Messe. Klar sind Kinderkrankheiten der ersten Veranstaltung dieser Art in Österreich wie z.B. Lautsprecherdurchsagen während Lesungen ärgerlich, aber verschmerzbar. Die schwach besuchten Messetage Mittwoch und Donnerstag haben aber unter den Ausstellern reichlich Unmut hervorgerufen, vor allem weil die Tage durch außerst besucherfreundliche Öffnungszeiten von 9 Uhr früh bis 19 Uhr abends reichlich lange waren. Am gestrigen Freitag wurde die Öffnungszeit nochmals bis Mitternach gestreckt, was bei freiem Eintritt dann doch 2.000 Besucher zusätzlich ins Linzer Designcenter lockte. Heute Samstag war die Besucheranzahl zwar gegenüber den Wochentagen zuvor ebenfalls erhöht, doch von überfüllten Hallen Marke 'Frankfurter Buchmesse am Wochenende' war in Linz keine Rede.

Als Schuldiger für die fehlende Information der Bevölkerung wird der offizielle Medienpartner der Messe, die Oberösterreichischen Nachrichten genannt, doch auch in der sonstigen Österreichischen Presse ist es erstaunlich still zu einer Messe, mit der Österreich sein Image als Veranstaltungsort für eine Buchmesse präsentieren möchte. In vielen Zeitungen findet sich nur eine kleine Notiz und auf der Website des Hauptverbands des österreichischen Buchhandels ist von der LITERA kein Wort zu finden - man will ja eine eigene Veranstaltung in diesem Herbst starten.

Linz will aber auch an seiner Buchmesse festhalten, den die LITERA09 ist bereits beschlossen.







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