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Monika Röth (monika), 08.07.2013

Der Hörspielsommer kürt die Gewinner der Hörspielwettbewerbe 2013

Schnell gingen die letzten zwei Tage des Hörspielsommerwettbewerb-Wochenendes auf dem Gelände der Feinkost in Leipzig vorüber. Bei sommerlichem Wetter erlebte das Publikum mit der Präsentation und Auszeichnung der besten Hörspiele aus dem 11. Internationalen und 5. Kinder und Jugendhörspielwettbewerb des Hörspielsommer e.v. ein spannendes und einzigartiges Hörvergnügen.

Als bestes Hörspiel des 5. Kinder- und Jugendhörspielwettbewerbs wurde „Der traurige Roboter“ der ersten und zweiten Klasse der Grundschule Auguste und Holger Weise ausgezeichnet. Mit 183 Stimmen erreichte „Der traurige Roboter“ den ersten Platz beim Online-Voting auf der Hörspielsommerwebseite. Am Samstag nehmen die SchülerInnen in einer Sondersendung auf Radio Blau 99,2 MHz den Preis, bestehend aus einem vom Saturnmarkt im Hauptbahnhof gestifteten Technikpaket, entgegen. Somit sind die GewinnerInnen für weitere Hörspiel-Produktionen bestens ausgestattet.

Aus den 16 besten Einsendungen des 11. Internationalen Hörspiel-wettbewerbs wurden drei Gewinnerstücke am Sonntag von der fachkundigen und hochkarätig besetzten Jury prämiert. Ihres Amtes walteten Sofia Flesch-Baldin, Sprecherin und Redakteurin für Hörspiel beim preisgekrönten Leipziger Onlineradio detektor.fm, der Hörspielmacher, Klangkünstler und Musiker Johannes S. Sistermanns und Tristan Vostry, Hörspielmacher und Vorjahresgewinner. Die Ehrung besteht aus einem Preisgeld in Höhe von je 600 Euro. Außerdem strahlt detektor.fm, diesjähriger Medienpartner des Hörspielsommers, die Stücke in einer Sondersendung aus. Der Termin wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Den Preis für das „Beste Langhörspiel“ erhielt Mathias Wittekopf für sein Stück „Ach ja, sagt der Löwe“. Die Jury beeindruckten der Mut zum Unkonventionellen und die konsequente und auf ganzer Linie gelungene Umsetzung einer ganz eigenen, höchst innovativen Handschrift.

Für die „Beste Idee & Klanggestalt“ wurde „Wir träumen Meret“ vom Kollektiv Frei_Raum auserkoren. Besonders begeistert waren die Juroren von der Sensibilität und Vielfältigkeit der Inszenierung des Klangraumes, welche der erzählten Geschichte eine faszinierende akustische Lebendigkeit verleiht.

In der Kategorie „Beste Regie“ wurden Julia Vorkefeld und Elena Zieser für „Schnittstelle MJ – Who is bad?“ prämiert. Die Jury lobte die hervorragende Montagetechnik, welche den Zuhörer in rasanter Weise packt und in die Geschichte über die Pop-Ikone Michael Jackson zieht.

Eine „Lobende Erwähnung“ sprach die Jury Thomas Glatz und Florian Schenkel für „Das Landsberger Johnny-Cash-Magnettonband-Palimpsest“ und Jan Frederik Vogt für „Ich mach's kurz – berufstätig“ aus. Beide Hörspiele bestachen durch die ausgezeichnet eingesetzten künstlerischen Stilmittel und ihre feinsinnige Komik.

Es ist eine wichtige Komponente für den Hörspielsommer e.V. Nachwuchshörspielmacher und -macherinnen zu motivieren, zu fördern und auszuzeichnen. Die zahlreichen Einsendungen zu beiden Hörspielwettbewerben und das steigende Interesse am Medium Hörspiel ist sehr erfreulich und ein wichtiges Zeichen für das Genre.

Quelle: Hörspielsommer e.V.

Monika Röth (monika)
e-mail: mroeth@audiobooks.at

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