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Monika Röth (monika), 20.01.2009

Chris Pichler von ORF-Hörspiel-Jury zur "Schauspielerin des Jahres 2008" gewählt

Chris Pichler wurde von der ORF-Hörspiel-Jury zur "Schauspielerin des Jahres 2008" gekürt. Die Ehrung wird im Rahmen der "Langen Nacht des Hörspiels" am 20. Februar im Wiener RadioKulturhaus stattfinden.

Seit 1997 wählt eine Fachjury aus ORF-Hörspielregisseurinnen und -regisseuren die Schauspielerin oder den Schauspieler des Jahres. Diesmal fiel die Wahl auf Chris Pichler, die für ihre Gesamtleistung ausgezeichnet wird. Die Ehrung der "Schauspielerin des Jahres 2008" wird einer der Höhepunkte der "Langen Nacht des Hörspiels" am 20. Februar im RadioKulturhaus sein, die Laudatio hält der Schriftsteller und Regisseur Lucas Cejpek.

Sie hat den Vorzug, Besitzerin einer unverwechselbaren Stimme zu sein. Dabei, sagt Chris Pichler, sei sie anfangs keineswegs glücklich mit ihrer heiseren Stimme gewesen. Mittlerweile ist aus der ursprünglichen "Unzulänglichkeit" freilich ein Qualitätsmerkmal geworden. Beruflich ist Chris Pichler, die zunächst Landschaftsökologie studierte und erst über Umwege zum Schauspiel kam, überall zu Hause. Ersten Film- und Fernseharbeiten ("Der Salzbaron") folgten Engagements am Deutschen Nationaltheater in Weimar, am Volkstheater in Wien, bei den Festspielen Reichenau, am Theater in der Josefstadt, im Schauspiel Frankfurt, dem Berliner Ensemble und zuletzt am Schauspiel Dortmund.

Parallel dazu steht die gebürtige Linzerin seit Beginn ihrer Karriere vor dem Mikrofon und zählt zu den gefragtesten Hörfunk- und Hörbuchstimmen im gesamten deutschsprachigen Raum - so hat Pichler seit 1996 in 38 vom ORF gesendeten Hörspielen mitgewirkt. Das Hörspieljahr der Chris Pichler war aber ohne Frage das Jahr 2008. Sie gab in Carl Djerassis Stück "Vier Juden auf dem Parnass" Arnold Schönbergs ganz und gar nicht unschuldige junge Frau Mathilde, spielte eine der Hauptrollen in Paula Köhlmeiers Hörspiel "Von Menschen, die sich fressen" und gestaltete Ivana Sajkos "Bombenfrau", den Monolog einer Selbstmordattentäterin, als dramatischen und hochpolitischen Akt. Das zweite große Hörspielsolo des vergangenen Jahres ist die Geschichte von Chris Pichlers bisher vielleicht größtem Erfolg: Aus Briefen, Texten und Tagebüchern von Romy Schneider entwickelte sie einen Soloabend ("Romy Schneider -Zwei Gesichter einer Frau"), der 2006 im RadioKulturhaus seinen Ausgang nahm und danach unter anderem in Budapest, Frankfurt, Düsseldorf, Berlin, Weimar, Heilbronn, Linz und Stuttgart zu sehen war. Im vergangenen Jahr kehrte die Aufführung schließlich in einer Hörspielversion ins ORF-Funkhaus zurück. Am 20. Februar wird Pichler als "Schauspielerin des Jahres 2008" im RadioKulturhaus geehrt und folgt damit bisher Ausgezeichneten wie Rudolf Wessely, Michou Friesz, Martin Schwab, Bibiana Zeller, Peter Simonischek, Peter Matic, Andrea Clausen oder Erwin Steinhauer.(ih)

Quelle: ORF

Monika Röth (monika)
e-mail: mroeth@audiobooks.at

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